Leidet ein Mensch an Adipositas (auch Fettleibigkeit oder Fettsucht genannt), ist er aufgrund einer übermäßigen Vermehrung bzw. Bildung von Körperfett stark übergewichtig.
Dieser Zustand wird als eine chronische Gesundheitsstörung mit hoher Folgemorbidität bzw. Begleitsymptomatik verstanden, die nach Definition der WHO drei unterschiedliche Schweregrade erreichen kann. Sowohl zur Feststellung der Grunderkrankung als auch der unterschiedlichen Ausprägungsgrade wird der sog. Body-Mass-Index (BMI) herangezogen. Als adipös gilt hiernach, wer einen BMI = 30 kg/m² aufweist (Schweregrad I: 30,0–34,9 kg/m², Schweregrad II: 35–39,9 kg/m², Schweregrad III: 40 = kg/m²), wobei der optimale BMI vom Alter abhängt. Eine genaue Bestimmung des Körperfettanteils sowie dessen Verteilung versucht man hingegen über das Verhältnis Taille-Hüfte sowie den Bauchumfang zu bestimmen…
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