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Eine neue Studie der Cass Business School zeigt, dass ein junger, stark übergewichtiger Mann mit einem Körpermasseindex (Body Mass Index, BMI) von über 40 bzw. einem Taille zu Höhe Verhältnis (Waist to Height Ratio, WHtR) von über 0,74 im Vergleich zu einem Mann mit optimalen Werten vermutlich mehr als 10 Jahre, wahrscheinlich sogar an die 20 Jahre, früher stirbt…

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Mütter und Väter sollen daher in Therapie einbezogen werden Stuttgart (AP) Fettsüchtige Kinder haben sehr häufig übergewichtige Eltern und Geschwister. Bei einer Untersuchung der Daten von rund 30.000 dicken Kindern in Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigte sich, dass nicht einmal jede dritte Mutter und weniger als jeder fünfte Vater Normalgewicht haben. Die anderen seien wie ihre Kinder übergewichtig, teils auch fettleibig, berichtet Studienleiter Markus Röbl von der Universität Göttingen in der «Deutschen Medizinischen Wochenschrift».

Bis zur Pubertät ist nach Angaben des Wissenschaftlers vor allem eine Ähnlichkeit zur Mutter erkennbar. Danach steige der Einfluss des Vaters. Doch die Mutter präge die Kinder mehr, erklärt Röbl: Statistisch gesehen seien zehn Prozent der Unterschiede im Übergewicht der Kinder durch die Eltern bedingt. Und davon gingen allein 7,9 Prozent auf die Mutter zurück. Nicht selten seien beide Elternteile dick. Auch die Geschwister seien fast doppelt so häufig übergewichtig, wie eigentlich vom Bevölkerungsdurchschnitt zu erwarten sei.

Die Ursache sieht der Forscher nicht allein in den Genen oder wegen der größeren Ähnlichkeit zur Mutter in einer Prägung im Mutterleib. Viele Eltern seien auch im Bewegungs- und Essverhalten ein schlechtes Vorbild für ihre Kinder, sagt Röbl. Er rät deshalb, bei starkem Übergewicht die gesamte Familie, auf jeden Fall aber die Mutter in die Behandlung einzubeziehen.

Quelle: http://www.curado.de

Leidet ein Mensch an Adipositas (auch Fettleibigkeit oder Fettsucht genannt), ist er aufgrund einer übermäßigen Vermehrung bzw. Bildung von Körperfett stark übergewichtig.

Dieser Zustand wird als eine chronische Gesundheitsstörung mit hoher Folgemorbidität bzw. Begleitsymptomatik verstanden, die nach Definition der WHO drei unterschiedliche Schweregrade erreichen kann. Sowohl zur Feststellung der Grunderkrankung als auch der unterschiedlichen Ausprägungsgrade wird der sog. Body-Mass-Index (BMI) herangezogen. Als adipös gilt hiernach, wer einen BMI = 30 kg/m² aufweist (Schweregrad I: 30,0–34,9 kg/m², Schweregrad II: 35–39,9 kg/m², Schweregrad III: 40 = kg/m²), wobei der optimale BMI vom Alter abhängt. Eine genaue Bestimmung des Körperfettanteils sowie dessen Verteilung versucht man hingegen über das Verhältnis Taille-Hüfte sowie den Bauchumfang zu bestimmen…

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Als eine wesentliche Ursache für die Entstehung von Adipositas gilt soziokulturell bedingtes Fehlverhalten. Zu wenig Bewegung und damit niedriger Energieverbrauch sowie falsche und übermäßige Nahrungsaufnahme ergeben eine ungünstige Energiebilanz: Gesteigerte Energiezufuhr führt bei einem niedrigen Grundumsatz dazu, dass überschüssige Energie als Fettreserve gespeichert wird.

Auch Stoffwechselkrankheiten werden in Zusammenhang mit der Entstehung von Adipositas gebracht. Besonders der Schilddrüsenunterfunktion (Hyperthyreose) sowie Störungen des Kortisonhaushaltes werden hierbei eine besondere Rolle zugeschrieben. Doch auch andere Krankheitsformen wie Suchtverhalten und Essstörungen können die Energiebilanz negativ beeinflussen. Zu den Essstörungen gehört z. B. das sog. Being Eating, also Fressattacken, bei denen der Betroffene die Nahrungszufuhr nicht mehr kontrollieren kann – er isst übermäßig viel, ohne hungrig zu sein…

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Bei der Adipositas (lat. adeps = fett) bzw. Fettleibigkeit, Fettsucht, Obesitas handelt es sich um ein starkes Übergewicht, das durch eine über das normale Maß hinausgehende Vermehrung des Körperfettes mit krankhaften Auswirkungen gekennzeichnet ist…

http://de.wikipedia.org/wiki/Adipositas

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